Atmen Sie Geschichte - über 700 Jahre Haus Delecke

Gastfreundschaft in schönster Seelage. Das Haus Delecke bietet mit seinem Hotel und derzeit 39 Zimmern ein harmonisches Wechselspiel zwischen Klassik und Moderne.

Ganz entspannt eine schöne Zeit erleben
Ganz entspannt eine schöne Zeit erleben

Die 14 renovierten Classic-Zimmer im Nebengebäude „Dependence“ mit neuen Badezimmern, Boxspringbetten (1,40 m Breite) und 40 Zoll Smart-TV bieten ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für Geschäftsreisende und Tagungsgäste. Die 25 Hotelzimmer im historischen Haupthaus haben unterschiedliche Grundrisse. Zahlreiche mit einem einen wundervollen Blick auf den Möhnesee und die umliegende Parklandschaft.

Absolutes Highlight ist die Hochzeits-Suite mit passendem Ambiente und grandiosem Ausblick für den „schönsten Tag“.

Die neu eingerichteten Deluxe-Zimmer punkten durch eine hochwertige Ausstattung und zeitgemäße Materialien. Zwei dieser Zimmer haben bewusst als Kontrast mit hell gebeiztem Holz einen eher rustikalen Touch bekommen. Und auch die Comfort-Zimmer bieten eine dem Haus entsprechende Einrichtung und den gewohnten Standard.

Am Morgen erwartet Sie im Raum „Veranda“ oder in einem der Restaurants ein reichhaltiges Frühstücksbüffet mit vielen regionalen Produkten. Bei schönem Wetter sitzen Sie natürlich schon zum Frühstück auf der Terrasse. Von hier führt ein geschwungener Pfad vorbei an uralten Rotbuchen, Eichen und Fichten direkt zum Seeufer und unserem hauseigenen Steg. Sie können somit auch den Tag mit einem Spaziergang und/oder mit einem erfrischenden Bad im See beginnen.

Zwischen Historie und Moderne

Das Haus Delecke hat im Laufe der Jahrhunderte manchen Wandel erfahren. 1270 als Rittergut erbaut, war es über lange Zeit im Besitz derer von Kettler. Die Möhne bildete unterhalb dieser Burg einen Teich. Mit den umliegenden Gesindehäusern bezeichnete man diesen schönen Fleck als Gemeinde „Kettlers Teich“. Die Gemarkung besteht noch heute unter diesem Namen. Denen von Kettler, die gleichzeitig als Vögte in Hovestadt und Haus Asse ansässig waren, folgten als Eigentümer im Erbgang derer von Schlingwurm aus Geseke und derer von Hauxladen, genannt Bock.

Zur Zeit der Soester Fehde, der Krieg von 1444 bis 1449 zwischen dem Kölner Erzbischof und dem Herzog von Kleve um die Vormachstellung in Westfalen, wurden zwischen Kettlers Teich und Westrich Schanzen zum Schutz vor Überfällen errichtet. Im Ständewesen gehörte die Burg zu den zur Wahl und zur Wählbarkeit in der Ritterschlacht Befähigten.

1823 von Casper Graf von Spiegel zum Dissenberg erworben und 1902 an die Familie Cosigk verkauft, ging der Besitz 1924, nachdem eine Familie Moenickes zwischenzeitlich Eigentümer war, in das Eigentum des Ruhrtalsperrenvereines über.

Dieser baute das Haus zu einem Hotel-Restaurant um und öff nete es unter der Regie des Pächters Loeff ahrt am 31. März 1926. Bis 1982 wurde das Hotel von verschiedenen Pächtern geführt und 1987, nachdem es mehrere Jahre leerstand, unter der Regie der Hotel Haus Delecke Hotel- und Gaststättenbetriebs GmbH, eine Gesellschaft im Verbund der „Kettler Gruppe“, renoviert und wiedereröffnet. Seit dem Tod der Inhaberin Frau Dr. Karin Kettler im Februar 2017 steht das Haus Delecke in der Obhut der Heinz-Kettler-Stiftung. Mit einer umfassenden Modernisierung und baulichen Erweiterung zum Tagungs- und Wellnesshotel steht dem Haus eine neue Ära bevor.

Das Haus mit Stil