Wissenswertes zur Geschichte des Haus Delecke

Das Hotel Delecke ist über 700 Jahre alt und hat im Laufe dieser Jahrhunderte manchen Wandel erfahren.

1270 als Rittergut erbaut, war es über lange Zeit im Besitz derer von Kettler.
Die Möhne bildete unterhalb dieser Burg einen Teich.

Mit den umliegenden Gesindehäusern bezeichnete man diesen schönen Fleck als Gemeinde „Kettlers Teich“. Die Gemarkung besteht noch heute unter diesem Namen.

Denen von Kettler, die gleichzeitig als Vögte in Hovestadt und Haus Asse ansässig waren, folgten als Eigentümer im Erbgang derer von Schlingwurm aus Geseke und derer von Hauxladen, genannt Bock.

Zur Zeit der Soester Fehde, der Krieg von 1444 bis 1449 zwischen dem Kölner Erzbischof und dem Herzog von Kleve um die Vormachstellung in Westfalen, wurden zwischen Kettlers Teich und Westrich Schanzen zum Schutz vor Überfällen errichtet. 

Im Ständewesen gehörte die Burg zu den zur Wahl und zur Wählbarkeit in der Ritterschlacht Befähigten.

1823 von Casper Graf von Spiegel zum Dissenberg erworben und 1902 an die Familie Cosigk verkauft, ging der Besitz 1924, nachdem eine Familie Moenickes zwischenzeitlich Eigentümer war, in das Eigentum des Ruhrtalsperrenvereines über.

Dieser baute das Haus zu einem Hotel-Restaurant um und öffnete es unter der Regie des Pächters Loeffahrt am 31. März 1926.

Bis 1982 wurde das Hotel von verschiedenen Pächtern geführt und 1987, nachdem es mehrere Jahre leerstand, unter der Regie der Hotel Haus Delecke Hotel- und Gaststättenbetriebs GmbH, eine Gesellschaft im Verbund der „Kettler Gruppe“, renoviert und wiedereröffnet.